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Über mich

Coaching mit der Weisheit der Pferde für 

Lernen, Umlernen. Neu lernen. 

Wenn das Leben dich ausgebremst hat, ist Lernen der Weg zurück nach vorn.

Wieder lernen. Neu lernen. Umlernen.
Diese Themen begleiten mich schon mein ganzes Leben.

 

Lebenslanges Lernen war immer eines meiner wichtigsten Mottos – und das, obwohl mein eigener Weg alles andere als geradlinig verlief. Vielleicht aber auch genau deshalb. 

Mit 16 Jahren sollte ich die Schule verlassen, weil ich als schlechte Schülerin galt. Das Abitur schaffte ich nur mit großer Mühe. Lernen fühlte sich für mich wie ein Kampf an. Deshalb war für mich lange klar: Ein Studium kommt nicht infrage.

Doch das Leben hatte andere Pläne.

Mit 26 Jahren war ich bereits Chefsekretärin mit Führungsverantwortung und begann mich zu fragen, wie mein weiterer Weg aussehen könnte. Trotz aller Zweifel entschied ich mich schließlich für ein Studium. Tief in mir wusste ich: Das eigentliche Hindernis war weder mangelnde Intelligenz noch fehlender Wille. Etwas anderes stand zwischen mir und meinem Potenzial. Ich hatte erkannt, dass psychosomatische Beschwerden und innere Belastungen einen erheblichen Einfluss auf meine Lern- und Leistungsfähigkeit hatten. Diese Erkenntnis veränderte vieles. Sie ermutigte mich, genauer hinzuschauen und professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Damals gab es weder YouTube noch die Fülle an Wissen, die heute über das Internet verfügbar ist. Körperorientierte Ansätze, neurowissenschaftliche Erkenntnisse oder trauma-informierte Methoden waren noch weit weniger bekannt. Man war weitgehend auf die Perspektive der jeweiligen Berater oder Therapeuten angewiesen.

Trotz aller Herausforderungen schloss ich mein Studium zur Diplom-Betriebswirtin erfolgreich mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,1 ab – fast unglaublich, nachdem ich 7 Jahre zuvor mein Abitur mit ach und krach geschafft hatte. Darüber hinaus erwarb ich zusätzlich einen englischen Bachelor-Abschluss (B.A. Hons). Gleichzeitig engagierte ich mich ehrenamtlich im Vorstand eines Vereins. Kurz darauf wurde mir eine Führungsposition als Einkaufsleiterin angeboten.

Doch statt einer klassischen Karriere zu folgen, entschied ich mich für meine große Leidenschaft: die Pferde.

Nebenberuflich baute ich eine kleine Reitschule auf. Mein Wunsch war es, das weiterzugeben, was die Pferde mir selbst geschenkt hatten: die positiven Auswirkungen des Reitens auf Körper und Psyche sowie die persönliche Entwicklung, die im Umgang mit Pferden möglich wird.

Viele Jahre später weiß ich auch aus psychologischer, medizinischer und neurowissenschaftlicher Sicht, warum diese Erfahrungen so wertvoll waren.

Als meine Pferde älter und krank wurden, musste ich die Reitschule schweren Herzens aufgeben. Gleichzeitig verlor ich durch eine betriebsbedingte Kündigung eine langjährige Teilzeitstelle, die mir nicht nur finanzielle, sondern auch emotionale Sicherheit gegeben hatte.

Es folgte eine der schwierigsten Phasen meines Lebens.

Nach wiederholter Arbeitslosigkeit trat ich gegen mein Bauchgefühl eine neue Stelle an und geriet in ein Arbeitsumfeld, das von Unsicherheit, Kritik und hohem Druck geprägt war. Konzentration, Fokus und Selbstvertrauen gingen zunehmend verloren. Ich erlebte am eigenen Körper, welchen Einfluss chronischer Stress, ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem und toxische Arbeitsbedingungen und narzisstisch geprägte Führungskräfte auf Leistung, Kreativität und Lernfähigkeit haben können.

Heute weiß ich:

Viele Menschen halten sich in solchen Situationen für unmotiviert, unfähig oder nicht belastbar. Tatsächlich reagiert ihr Nervensystem auf Überforderung und fehlende Sicherheit und das hat negative Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit unseres Gehirns.

Der Weg aus dieser Krise führte mich schließlich in die Erwachsenenbildung und ins Coaching.

Dabei spielte mein Pferd Hidalgo eine besondere Rolle. Durch ihn lernte ich Dinge, die später durch meine Ausbildungen und die moderne Neurowissenschaft bestätigt wurden:

  • wie eng Emotionen und Lernen miteinander verbunden sind,

  • warum Gefühle wichtige Informationen liefern und nicht unterdrückt werden sollten,

  • welche Folgen emotionale Unterdrückung für Körper und Verhalten haben kann,

  • wie entscheidend innere und äußere Sicherheit für Konzentration, Kreativität und nachhaltiges Lernen aber auch für Führung ist,

  • und wie wir lernen können, unser Nervensystem bewusst zu regulieren.

 

Diese Erkenntnisse vertiefte ich durch zahlreiche Aus- und Weiterbildungen, unter anderem als Life Coach, Coach für Stressmanagement, Life Coach, Meditationslehrerin, in systemischer Beratung, motivierender Gesprächsführung sowie zu Trauma und Traumafolgen.

Immer häufiger begegnete mir im Coaching dieselbe Frage:

Warum fällt es manchen Menschen trotz Motivation so schwer zu lernen, eine Sprache zu erwerben, einen Schulabschluss nachzuholen oder beruflich neu anzufangen?

Die Forschung liefert darauf heute viele Antworten. Frühkindliche Belastungen und Traumata (Adverse Childhood Experiences – ACEs), chronischer Stress, mangelnde psychologische Sicherheit oder psychische Erkrankungen können die Lernfähigkeit nachhaltig beeinflussen.

Um Menschen noch fundierter begleiten zu können, absolviere ich zusätzlich die Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis meines Weges verdanke ich jedoch weiterhin den Pferden.

Sie haben mir gezeigt, dass jeder Mensch mit einem inneren Licht geboren wird. Viele Eltern kennen diesen Moment: Sie schauen ihrem Baby in die Augen und spüren diese Lebendigkeit, Offenheit und Neugier.

Im Laufe des Lebens kann dieses Licht durch Belastungen, Enttäuschungen, Ängste oder negative Erfahrungen überdeckt werden. Oft verschwindet damit auch die natürliche Freude am Lernen, Entdecken und Wachsen.

Meine eigene Geschichte und die Arbeit mit Menschen haben mir gezeigt: Dieses Licht ist nicht verloren.

Es kann wieder sichtbar werden.

Genau darum geht es heute in meiner Arbeit.

Ich begleite Menschen dabei, nach belastenden Lebensereignissen wieder Zugang zu ihren Fähigkeiten, ihrer Lernfreude und ihrem Potenzial zu finden. Denn Lernen beginnt nicht im Kopf allein. Lernen beginnt dort, wo Sicherheit, Vertrauen und Entwicklung wieder möglich werden.

Meine Vision

Ich glaube an eine Arbeitswelt, in der Menschen nicht nur funktionieren, sondern aufblühen.
Eine Arbeitswelt, in der Meetings sich wie echte Teamarbeit anfühlen, in der Gespräche mit Vorgesetzten Verständnis statt zusätzlicher Belastung bringen und in der Wertschätzung kein leeres Wort ist, sondern gelebter Alltag.

Viele kennen das Gegenteil: Gespräche ohne Empathie, Führung ohne echtes Interesse am Menschen, Strukturen, die Druck statt Entwicklung erzeugen. Doch das ist nicht „überall so“. Nach über drei Jahrzehnten im Angestelltenleben habe ich erlebt, wie unterschiedlich Führung sein kann. Ich habe Chefs erlebt, die nur sich selbst gesehen haben – und solche, die ihre Mitarbeiter gestärkt, geschützt und weiterentwickelt haben. Führung, die inspiriert statt erschöpft, ist möglich. Und sie macht den Unterschied.

Ich bin überzeugt, dass sich die Anforderungen an Führung gerade grundlegend verändern. In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz immer mehr fachliche Aufgaben übernehmen kann, werden menschliche Fähigkeiten zum entscheidenden Erfolgsfaktor:
Selbstreflexion.
Emotionale Selbstregulation.
Empathie.
und die echte Bereitschaft, andere wachsen zu lassen.

Die besten Führungskräfte der Zukunft werden nicht die sein, die alles kontrollieren – sondern die, die Menschen verstehen, Potenziale erkennen und sichere Räume schaffen, in denen andere ihr Bestes geben können.

Ich glaube daran, dass hochsensible Menschen eine enorme Kraft besitzen. Wenn sie ihre eigenen Muster reflektieren, ihre Schatten integrieren, den Mut finden, ihre Wahrheit auszusprechen und mit ihren Stärken führen, können sie eine neue Form von Zusammenarbeit prägen. Eine Zusammenarbeit, in der Respekt, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind.

Es ist möglich, selbst in herausfordernden Zeiten eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in die man gern kommt. Einen Ort, an dem Menschen sich gesehen fühlen. An dem sie nicht nur eine Nummer sind, sondern Teil eines tragenden Systems.

Meine Vision ist eine Arbeitswelt, in der mehr empathische Menschen Positionen bekleiden, in denen sie ihre Stärken entfalten. Eine Welt, in der sie ihre Neugier, ihre Klarheit und ihre Menschlichkeit einbringen. Denn Unternehmen, die solche Kulturen fördern, werden nicht nur menschlicher sein – sie werden auch erfolgreicher sein.

Denn echte Stärke zeigt sich nicht in Kontrolle, sondern in Verbindung.

Zu sich selbst und zu anderen.

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