Lernschwierigkeiten bei Erwachsenen: Wenn nicht das Lernen das Problem ist, sondern das Nervensystem
- S P Knoll

- 29. Juli
- 8 Min. Lesezeit
Unerkanntes kPTBS – warum manche Erwachsene lernen wollen, aber ihr System sie dabei immer wieder ausbremst
„Ich kann mich einfach nicht konzentrieren.“
„Ich lese eine Seite fünfmal und weiß danach trotzdem nicht, was dort stand.“
„Eigentlich bin ich intelligent – warum bekomme ich es beim Lernen einfach nicht hin?“
„Ich schiebe alles auf, obwohl mir das Thema wichtig ist.“
„Sobald eine Prüfung näherkommt, funktioniert mein Kopf überhaupt nicht mehr.“
Solche Sätze höre ich immer wieder von Erwachsenen, die eigentlich sehr motiviert sind. Sie wollen eine Weiterbildung machen, einen Abschluss nachholen, sich beruflich verändern oder einfach endlich das Gefühl haben, ihr Potenzial ausschöpfen zu können.
Und trotzdem scheint Lernen manchmal wie ein Kampf.
Was dabei häufig übersehen wird: Nicht jede Lernschwierigkeit ist ein Lernproblem.
Manchmal versucht ein Mensch zu lernen, während sein Nervensystem gleichzeitig damit beschäftigt ist, Sicherheit herzustellen.
Und genau hier wird ein Thema interessant, über das noch viel zu wenig gesprochen wird: die komplexe posttraumatische Belastungsstörung – kPTBS.
Wenn Erwachsene glauben, sie seien „einfach schlecht im Lernen“
Menschen mit traumabezogenen Belastungen beschreiben häufig Schwierigkeiten mit Konzentration, Gedächtnis, innerer Unruhe, Motivation oder dem Abrufen von Wissen.
Das bedeutet nicht, dass diese Menschen weniger intelligent sind.
Im Gegenteil: Die Forschung zeigt, dass PTBS mit Veränderungen beziehungsweise Beeinträchtigungen in Bereichen wie exekutiven Funktionen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis verbunden sein kann. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von Polak und Kolleg:innen fand bei Menschen mit PTBS signifikante Beeinträchtigungen exekutiver Funktionen.
Eine neuere systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus dem Jahr 2026 kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Erwachsene mit PTBS im Vergleich zu traumatisierten Personen ohne PTBS schlechtere Gedächtnisleistungen zeigen können – insbesondere beim verbalen episodischen Gedächtnis und beim Arbeitsgedächtnis.
Auch eine Metaanalyse zu Lernen und Gedächtnis kommt zu dem Schluss, dass veränderte Lern- und Gedächtnisprozesse eine wichtige Rolle bei PTBS spielen.
Das ist für das Thema Erwachsenenlernen enorm wichtig.
Denn wenn jemand ständig denkt:
„Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin undiszipliniert. Ich bin zu dumm. Andere schaffen das doch auch.“
kann genau diese Selbstbewertung das eigentliche Problem noch verstärken.
Vielleicht fehlt nicht die Disziplin.
Vielleicht fehlt Sicherheit.
Was hat kPTBS mit Lernen zu tun?
Zunächst ist wichtig zu verstehen, was kPTBS überhaupt bedeutet.
Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung wurde mit der ICD-11 als eigenständige Diagnose aufgenommen. Sie geht über die klassische PTBS hinaus.
Die kPTBS besteht nach ICD-11 aus zwei großen Bereichen:
1. Die klassischen PTBS-Symptome
Dazu gehören:
Wiedererleben traumatischer Ereignisse in der Gegenwart
Vermeidung von Erinnerungen, Gedanken oder Situationen, die daran erinnern
ein anhaltendes Gefühl von aktueller Bedrohung, beispielsweise erhöhte Wachsamkeit oder starke Schreckhaftigkeit
2. Störungen der Selbstorganisation – DSO
Hier kommen drei weitere Bereiche hinzu:
Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation
ein anhaltend negatives Selbstbild
Schwierigkeiten in Beziehungen und mit Nähe beziehungsweise zwischenmenschlicher Verbundenheit
Diese Kombination aus PTBS-Symptomen und Störungen der Selbstorganisation ist charakteristisch für die kPTBS nach ICD-11.
Studien konnten diese beiden Bereiche – PTBS und Störungen der Selbstorganisation – empirisch voneinander unterscheiden. Karatzias und Kolleg:innen fanden beispielsweise unterschiedliche Profile von PTBS und kPTBS entsprechend dem ICD-11-Modell.
Und genau die zusätzlichen Bereiche können beim Lernen eine besondere Rolle spielen.
1. Emotionsregulation: Wenn Lernen emotional gefährlich wird
Stell dir vor, du sitzt an deinem Schreibtisch.
Du hast dir vorgenommen, zwei Stunden zu lernen.
Nach zehn Minuten merkst du:
Du wirst unruhig.
Deine Gedanken springen.
Du wirst frustriert.
Dann kommt vielleicht Scham:
„Ich kann das nicht.“
Und schließlich Vermeidung:
Handy.
Küche.
E-Mails.
Aufräumen.
Noch schnell etwas recherchieren.
Alles ist plötzlich wichtiger als die eigentliche Aufgabe.
Von außen sieht das nach Prokrastination aus.
Von innen kann es sich völlig anders anfühlen.
Denn Lernen bedeutet nicht nur Informationsaufnahme.
Lernen bedeutet auch:
nicht sofort aufzugeben, wenn etwas schwierig wird.
Es bedeutet, Fehler auszuhalten.
Nicht sofort alles zu können.
Unwissen auszuhalten.
Prüfungsangst auszuhalten.
Bewertung auszuhalten.
Und für Menschen, deren Stresssystem besonders schnell auf vermeintliche Gefahr reagiert, können genau diese Situationen sehr belastend sein.
Das bedeutet nicht, dass jede Prokrastination traumatisch bedingt ist.
Aber es bedeutet, dass wir genauer hinschauen sollten.
2. Das negative Selbstbild: „Ich bin einfach nicht gut genug“
Ein weiterer Bestandteil der kPTBS ist ein tiefgreifend negatives Selbstkonzept.
Scham, Schuld, Wertlosigkeit oder das Gefühl, grundsätzlich „falsch“ zu sein, können dabei eine Rolle spielen.
Und jetzt kommt das Lernen ins Spiel.
Denn Lernen konfrontiert uns ständig mit dem, was wir noch nicht können.
Wenn jemand innerlich bereits überzeugt ist:
„Ich bin nicht gut genug“
kann ein Fehler beim Lernen schnell nicht mehr als normale Information bewertet werden.
Der Fehler wird zur Identitätsaussage:
„Ich habe das nicht verstanden.“
wird zu:
„Ich bin dumm.“
„Ich brauche länger.“
wird zu:
„Mit mir stimmt etwas nicht.“
„Ich habe heute wenig geschafft.“
wird zu:
„Ich werde es niemals schaffen.“
Damit wird aus einer Lernaufgabe eine Bedrohung des eigenen Selbstwertes.
Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Mathematik, eine Prüfung oder ein Fachbuch.
Es geht um die Frage:
Bin ich gut genug?
3. Das Gedankenkarussell: Wenn der Kopf ständig beschäftigt ist
Viele Menschen kennen dieses Phänomen:
Sie wollen lernen.
Aber der Kopf läuft bereits auf Hochtouren.
„Was, wenn ich durchfalle?“
„Was, wenn ich es wieder nicht schaffe?“
„Warum bin ich so?“
„Was muss ich heute noch alles erledigen?“
„Was denkt mein Chef?“
„Was ist, wenn …?“
Das Problem ist nicht einfach, dass zu viele Gedanken vorhanden sind.
Das Problem ist, dass Aufmerksamkeit eine begrenzte Ressource ist.
Wenn ein erheblicher Teil der geistigen Kapazität damit beschäftigt ist, Gefahren zu überwachen, Sorgen zu verarbeiten oder emotionale Zustände zu regulieren, bleibt weniger Aufmerksamkeit für die eigentliche Lernaufgabe.
Auch deshalb ist es sinnvoll, Lernprobleme nicht ausschließlich über klassische Lerntechniken zu betrachten.
4. Das Nervensystem vor dem Lernstoff
Eine meiner zentralen Überzeugungen lautet deshalb:
Bevor wir versuchen, mehr Wissen in den Kopf zu bekommen, sollten wir manchmal dafür sorgen, dass der Mensch überhaupt aufnahmefähig ist.
Das bedeutet nicht, dass wir jedes Lernproblem mit einem „Nervensystem Reset“ lösen können.
Und es bedeutet auch nicht, dass wissenschaftlich jede einzelne Regulationstechnik bereits ausreichend untersucht ist.
Aber die grundlegende Verbindung zwischen traumabezogenen Belastungen, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutiven Funktionen ist wissenschaftlich gut untersucht.
Deshalb kann es sinnvoll sein, beim Lernen zunächst einen anderen Schritt einzubauen:
Regulation vor Information.
Nicht:
„Ich muss mich jetzt endlich konzentrieren!“
Sondern:
„Was braucht mein System gerade, damit Konzentration überhaupt möglich wird?“
Was hilft Erwachsenen mit solchen Lernproblemen?
Es geht nicht darum, eine perfekte Lernroutine zu entwickeln.
Es geht darum, Lernen so zu gestalten, dass dein Gehirn und dein Nervensystem mitarbeiten können.
1. Lerne in kleinen Einheiten
Wenn eine große Aufgabe überwältigend wirkt, verkleinere sie.
Nicht:
„Heute lerne ich das ganze Kapitel.“
Sondern:
„Ich lese jetzt drei Seiten und notiere anschließend drei Kerngedanken.“
Kleine, klar definierte Aufgaben reduzieren die Einstiegshürde.
2. Arbeite mit aktivem Abrufen
Nur wiederholtes Lesen erzeugt häufig das Gefühl, etwas zu können.
Besser:
Buch zu.
Und dann fragen:
„Was weiß ich noch?“
Schreibe die wichtigsten Punkte aus dem Gedächtnis auf.
Erkläre den Inhalt laut.
Stelle dir selbst Fragen.
Erstelle Karteikarten.
Der Lernprozess wird dadurch aktiver und überprüft tatsächlich, was bereits abrufbar ist.
3. Nutze Pausen, bevor du völlig erschöpft bist
Eine Pause ist kein Zeichen mangelnder Disziplin.
Gerade wenn Konzentration viel Regulation erfordert, kann eine bewusste Unterbrechung sinnvoll sein.
Dabei muss eine Pause nicht bedeuten, 30 Minuten auf Social Media zu verschwinden.
Manchmal reichen:
aufstehen
bewegen
atmen
Wasser trinken
kurz nach draußen gehen
den Blick vom Bildschirm lösen
Das Ziel ist nicht maximale Produktivität.
Das Ziel ist nachhaltige Lernfähigkeit.
4. Entkopple Leistung und Identität
Vielleicht ist das einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Du hast eine Aufgabe nicht geschafft.
Das bedeutet:
Du hast eine Aufgabe nicht geschafft.
Es bedeutet nicht:
Du bist ein Versager.
Du hast etwas noch nicht verstanden.
Das bedeutet:
Du hast etwas noch nicht verstanden.
Nicht:
Du bist dumm.
Diese Unterscheidung klingt klein.
Psychologisch kann sie riesig sein.
Und genau hier beginnt meine R.H.I.N.O.-Formel
Ich habe deshalb einen Ansatz entwickelt, der nicht nur fragt:
„Wie kann ich besser lernen?“
sondern:
„Was muss sich verändern, damit Lernen für mich überhaupt wieder möglich wird?“
Meine R.H.I.N.O.-Formel verbindet dabei mehrere Ebenen:
R – Resilienz
Resilienz bedeutet für mich nicht:
„Ich halte einfach alles aus.“
Resilienz bedeutet vielmehr, nach Belastung wieder handlungsfähig werden zu können.
Beim Lernen bedeutet das:
Nicht jeder schlechte Lerntag wird zum Beweis, dass alles sinnlos ist.
Du lernst, nach Rückschlägen wieder einzusteigen. Dafür zeige ich dir Resilienztools nach Mark Robert Waldman und Maria Nemeth.
Nicht perfekt.
Aber immer wieder.
H – HiCo-Methode
Die HiCo-Methode steht in meinem Ansatz dafür, mit Emotionen anders umzugehen und Gedankenkarusselle zu unterbrechen.
Denn Emotionen müssen nicht bekämpft werden.
Und Gedanken müssen nicht jeden Auftrag bekommen, den sie dir geben.
Statt:
„Ich darf keine Angst haben.“
geht es darum:
„Ich kann Angst wahrnehmen, ohne dass sie meine nächste Handlung bestimmen muss.“
Statt gegen Gedanken anzukämpfen, lernen wir, einen Abstand zwischen Gedanken und Handlung entstehen zu lassen.
Ich muss nicht jeden Gedanken lösen.
Ich muss nicht jede Emotion wegmachen.
Ich kann sie wahrnehmen – und trotzdem entscheiden, was als Nächstes wichtig ist.
I – Identität
Wer bist du, wenn du nicht mehr ständig versuchst, deinen Wert über Leistung zu beweisen?
Das ist eine zentrale Frage.
Denn gerade wenn Lernen jahrelang mit Versagen, Scham oder Bewertung verbunden war, kann die eigene Identität unbewusst an Leistung gekoppelt werden.
Dann wird jede Prüfung zu einer Prüfung der eigenen Person.
Die Arbeit an der Identität bedeutet deshalb:
Du bist mehr als deine Leistung.
Und gleichzeitig darfst du deine Fähigkeiten entwickeln.
Nicht, um endlich „gut genug“ zu werden.
Sondern weil du bereits wertvoll bist und dich trotzdem weiterentwickeln darfst.
N – Nervensystem Reset
Bevor du lernst, kann es sinnvoll sein, deinen inneren Zustand wahrzunehmen.
Bin ich gerade:
übererregt?
angespannt?
gedanklich völlig überladen?
Oder bin ich eher:
erschöpft?
abgeschaltet?
innerlich weit weg?
Das verändert auch die Frage:
Nicht mehr:
„Warum kann ich mich nicht konzentrieren?“
Sondern:
„In welchem Zustand bin ich gerade – und was brauche ich, um einen lernfähigen Zustand zu erreichen?“
In meinem Coaching lernst du leichte Übungen für deinen Vagusnerv, die deinem Nervensystem Sicherheit vermitteln. Der Reset muss nicht spektakulär sein.
O – Das Original Du
Und am Ende steht für mich eine besonders wichtige Frage:
Wer bist du eigentlich jenseits all der Anpassungsstrategien?
Viele Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Strategien, um mit schwierigen Erfahrungen zurechtzukommen.
Perfektionismus.
Kontrolle.
Überanpassung.
Leistung.
Rückzug.
Vermeidung.
Funktionieren.
Diese Strategien waren vielleicht irgendwann sinnvoll.
Aber eine Strategie, die einmal geholfen hat zu überleben, muss nicht automatisch die beste Strategie sein, um heute zu leben und zu lernen.
Das „Original Du“ bedeutet deshalb nicht, zu einer vermeintlich perfekten früheren Version zurückzukehren.
Es bedeutet:
Schritt für Schritt herauszufinden, wer du bist, wenn du nicht mehr ausschließlich aus deinen Schutzstrategien heraus handelst, dich mit allen deinen „Seiten“ anzunehmen und stolz auf das zu sein, was du bereits geschafft hast.
Erfolgreich lernen bedeutet nicht, härter gegen sich selbst zu kämpfen
Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft dieser gesamten Serie:
Du musst nicht härter gegen dich arbeiten.
Du musst dich besser verstehen.
Wenn dein Lernen immer wieder an Angst, Überforderung, Scham, innerer Unruhe, Vermeidung oder Erschöpfung scheitert, lohnt es sich, hinter das sichtbare Verhalten zu schauen.
Denn „Ich lerne nicht“ kann viele verschiedene Ursachen haben.
Es kann fehlende Struktur sein.
Es kann Schlafmangel sein.
Es können Depression, ADHS, Angststörungen oder andere psychische beziehungsweise körperliche Faktoren eine Rolle spielen.
Und bei manchen Menschen können traumabezogene Belastungen ein Teil der Erklärung sein.
Die kPTBS ist dabei keine Erklärung für jede Lernschwierigkeit und Lernprobleme allein bedeuten keinesfalls, dass jemand kPTBS hat.
Aber wenn Lernprobleme gemeinsam mit anhaltender Übererregung, Wiedererleben oder Vermeidung sowie Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, Selbstwert und Beziehungen auftreten, kann es sinnvoll sein, diese Zusammenhänge professionell abklären zu lassen.
Vielleicht bist du nicht lernunfähig
Vielleicht hast du einfach sehr lange versucht, in einem Zustand zu lernen, in dem dein System etwas ganz anderes priorisiert hat.
Sicherheit.
Kontrolle.
Vermeidung.
Anpassung.
Durchhalten.
Überleben.
Und vielleicht darf Lernen heute etwas anderes werden.
Nicht mehr:
„Ich muss mich endlich zusammenreißen.“
Sondern:
„Ich darf lernen, wie ich lernen kann.“
Genau dort beginnt für mich die R.H.I.N.O.-Formel:
Resilienz.HiCo.Identität.Nervensystem Reset.Original Du.
Nicht als weiterer Leistungsdruck.
Sondern als Einladung, Lernen wieder zu etwas zu machen, das mit dir arbeitet – und nicht ständig gegen dich.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Cloitre, M. et al. (2019): ICD-11 Posttraumatic Stress Disorder and Complex Posttraumatic Stress Disorder in the United States: A Population-Based Study. Journal of Traumatic Stress.
Karatzias, T. et al. (2017): Evidence of distinct profiles of Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) and Complex Posttraumatic Stress Disorder (CPTSD) based on the new ICD-11 Trauma Questionnaire. Journal of Affective Disorders.
Polak, A. R. et al. (2012): The role of executive function in posttraumatic stress disorder: a systematic review and meta-analysis. Journal of Affective Disorders.
Sep, M. S. C. et al. (2023): Impaired learning, memory, and extinction in posttraumatic stress disorder: translational meta-analysis of clinical and preclinical studies. Translational Psychiatry.
Sulejmani, H. & Pop-Jordanova, N. (2026): Objective Memory Impairment in Post-Traumatic Stress Disorder: a Systematic Review and Multilevel Meta-Analysis of Trauma-Exposed Adult Populations.
AWMF S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung (2026), Kapitel zur komplexen PTBS.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine diagnostische oder psychotherapeutische Abklärung. Die R.H.I.N.O.-Formel ist hier als mein eigener praxisorientierter Ansatz zur Lernunterstützung dargestellt; sie dient nicht einer wissenschaftlich validierten Behandlung der kPTBS gleichgesetzt werden.



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