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Herbst: Zeit zu verlernen?

vor 1 Stunde
1 Min. Lesezeit

Der Herbst. Spätestens seit gestern ist er da. Eine Jahreszeit, die ich immer mit einem gewissen Widerstand erlebt habe. Denn ich liebe den Sommer. Und die Wehmut über den Verlust und die Vergänglichkeit hat mich bisher davon abgehalten, den Herbst und damit auch das Leben, mein Leben in diesen Schlechtwettermomenten zu umarmen, zu genießen. Seit vorgestern stürmt und regnet es. Als sogenannter Selbstversorger mit Pony und Pferd gibt es jedoch keine Ausrede, nicht nach draußen zu gehen. Ich setze mich also in mein Auto und mache mich auf den Weg zum Stall. Eine Strecke, die durch einen wunderschönen Wald führt, der aktuell in den verschiedensten Farben leuchtet. Stellenweise ist der Wind so stark, dass mir die Blätter wie Schneeflocken entgegenkommen. Was wäre, wenn ich mir die Blätter wie nutzlose Gedanken vorstelle, die mir der Wind jetzt entreisst und davonträgt? Ist der Herbst also eine Möglichkeit, altes, nicht mehr brauchbares loszulassen?

 

Und mehr noch: Mir fällt ein Spruch ein, den mir mal ein Bekannter vor 30 Jahren geschrieben hat:

 


 
 
 

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